Relevanz wird wichtiger als Links

Ein interessanter Artikel im Blog seo-webportal.com beschreibt, in welcher Weise Suchmaschinen wie Google künftig stärker die Relevanz eines Artikels und einer Webseite beim Ranking bewerten werden. Damit verändert sich die bisherige Form der Suchmaschinenoptimierung von der sinnvollen Verteilung der Keywords und einem möglichst umfangreichen Linkbuildung hin zu interessanten und gut ausgearbeiteten Inhalten.

Was heißt Relevanz?

Die Relevanz einer Webseite besteht darin, welchen Nutzen sie für den Besucher hinsichtlich der von ihm eingegebenen Suchbegriffe aufweist. Maßgeblich für die Bewertung der Relevanz einer Seite sind sowohl die auf ihr verwendeten Synonyme des Keywords als auch weitere Begriffe aus dem semantischen Umfeld. Bisherige Beobachtungen zeigen, dass Suchmaschinen die Relevanz von Webseiten auf zwei Arten bewerten. Die Co-Occurence besteht in der erwähnten Untersuchung von Synonymen und anderen thematisch passenden Wörtern, während die Co-Citation untersucht, in welchem Umfang eine Webseite auf thematisch passenden Seiten erwähnt wird. Dabei wird die Co-Citation nicht nur von Backlinks, sondern auch von bloßen Erwähnungen einer Seite auf anderen Webseiten bestimmt.

Wie verbessern Webmaster die Relevanz ihrer Webseite?

Der Artikel beschreibt die zu erwartende Höherbewertung der Relevanz bei der Anzeige von Suchergebnissen als eine Möglichkeit, anstelle von bewusst betriebenen Optimierungsmaßnahmen tatsächlich den inhaltlichen Wert einer Seite zu berücksichtigen. In der Praxis werden Webmaster ihre Webseiten auch hinsichtlich der Relevanz betrachten und neue Methoden der Suchmaschinenoptimierung finden. Einer der ersten Schritte besteht darin, Backlinks nicht willkürlich zu buchen, sondern sich auf thematisch verwandte Seiten zu konzentrieren. Allerdings darf auch hier niemand übertreiben, denn ausschließlich auf relevanten Seiten zu findende Links sind ein deutliches Indiz für einen nicht natürlich erfolgten Linkaufbau. Der zweite Schritt zur Optimierung der Webseite für die Suchmaschine besteht darin, möglichst viele Synonyme für die wichtigsten Suchbegriffe zu verwenden. Diese Maßnahme war schon vor der Einführung von Relevanzkriterien durch Suchmaschinen sinnvoll, da sie dazu führt, dass die eigene Seite auch bei der Eingabe von Synonymen als Suchbegriffe gefunden wird. Die neue Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung hinsichtlich der Bewertung der Seitenrelevanz besteht darin, verstärkt Begriffe aus dem semantischen Umfeld abzudecken. Wer T-Shirts verkauft, erwähnt auf der Webseite auch Begriffe wie Bekleidung, Sommer und Baumwolle. Auf Urlaubsseiten sind Wörter wie Strand, Aktivferien und Erholung für die erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung nützlich.

Werden Keywords und Links in Zukunft vollkommen unbedeutend?

Schlüsselwörter können für die Suchmaschinenoptimierung nicht vollkommen unwichtig werden, da die Suchmaschine nach Seiten sucht, auf welchen die eingegebenen Begriffe vorkommen. Backlinks stellen zumindest zurzeit noch ein wichtiges Kriterium die Seitenbewertung durch eine Suchmaschine dar. Zudem führt jeder Link unabhängig von allen SEO-Gedanken zu Besuchern, welche ihn aus Interesse anklicken. Zugleich lassen aktuelle Verlautbarungen von Google darauf schließen, dass einigen Links weiterhin eine hohe Bedeutung zukommt. Hierbei handelt es sich nicht nur um Verlinkungen von thematisch verwandten Seiten, sondern auch um Links auf sozialen Netzwerken.

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