Keyworddichte war gestern – oder doch nicht?

Onpage-Optimierung bietet Ihnen als Seitenbetreiber die Möglichkeit, völlig selbstständig Einfluss auf das eigene Ranking zu nehmen. Mit dem richtigen Einsatz von Keywords und deren Verteilung in den Seitentexten lassen sich mitunter durchaus noch einige zusätzliche Positionen in den Suchergebnissen wettmachen. Neuere Ansätze bei der Keywordoptimierung konzentrieren sich jedoch längst nicht mehr bloß auf die Dichte der Schlüsselwörter in einem Text.

Kontext und Keywordoptimierung

Die Keyworddichte wird vielerorts überschätzt und es wird weniger auf die Daten im Seitenzusammenhang geschaut. Neulich bin ich bei Recherchen auf ein interessantes Tool gestoßen das Xovi WDF*IDF, dessen Ansätze mir sehr vielversprechend erscheinen. Im Gegensatz zum sklavischen Betonen der Keyworddichte berechnet der WDF IDF Tool die optimale Keywordanzahl auf der eigenen Seite und auf der von Mitbewerbern. Das geschieht nach dem Prinzip der Termgewichtung. Dieses Prinzip ist etwas weitgehender, da es auch darum geht relevante Terme, im Kontext mit dem Keyword oder dem Schlüsselterm zu sehen. Bestimmte Termkombinationen können dabei relevanter für Suchmaschinen sein, als es die bloße Häufigkeit eines Keywords wäre.

Termgewichtung, WDF und IDF

Im Gegensatz zum strikten Betonen der Keyworddichte auf einer Einzelseite berechnet das SEO Tool die Keywords im Kontext der Seite und den Suchmaschinenergebnissen für alle Einzelseiten der Webpräsenz. Die WDF, das steht für within document frequency oder die Frequenz innerhalb des Dokuments, kennzeichnet grob gesagt die Häufigkeit unseres Keyword-Terms in Bezug auf alle im Text vorkommenden Terme. Formeln für die genaue logarithmische Berechnung sind wesentlich komplizierter und mathematischer, das sei hier nur am Rande erwähnt. Um das Vorkommen eines Terms oder Keywords in Relation auf alle auf einer Webseite gerankten Terme zu untersuchen, kommt die IDF, die inverse document frequency ins Spiel.

Relevanz für SEO

Vielerorts wird über die Rankbildung gesagt, dass noch andere Faktoren als bloß die Keyworddichte eines Seitentextes entscheidend ist. Selbst die Suchmaschinenbetreiber dementieren das in diesem Zusammenhang nicht vollständig. Mit der richtigen WDF und IDF innerhalb einer Seite lassen sich durchaus also noch Steigerungen erzielen. Wenn Sie Konkurrenzseiten auch nach diesen Kenngrößen untersuchen und Ihr Angebot entsprechend optimieren, ist das für Sie wahrscheinlich vorteilhaft. Das Tool hilft komplizierte logarithmische Rechnungen, die man sonst händisch machen müsste, per Knopfdruck durchzuführen.

3 Antworten
  1. T-e-x-t-e-r
    T-e-x-t-e-r says:

    Also ich nutze das Xovo-Tool “IDF x WDF” seit einigen Wochen und konnte damit gute Ergebnisse erzielen. Z. B. bin ich mit dem Keyword “Webseitenoptimierung” mittlerweile in den Top-Ten. Paralell dazu nutze ich das Google-Keywords-Tool und das Semantik-Tool von Semager. Durch die 3 SEO-Tools und die genaue Verteilung der Keywords auf Blöcke, Headlines, Bildnamen, Linktitle, Meta-Infos etc. lassen sich per Onpage-Optimierung gute Rankings erzielen.

    Der Begriff “IDF” ist oben im Blog-Beitrag etwas unglücklich erläutert: Beim IDF werden Seiteninhalte der Top-10-SERPs von Google analysiert. Und bei WDF x IDF die eigene Keywords-Density mit der der 10 besten Wettbewerber verglichen.

    Antworten

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